Rund ums Hexenhaus

Geschichte des Hexenhauses

Das „Hexenhaus“ war ursprünglich der Schuppen eines Kaufmannsladens, der zwischen 1800 und 1850 erbaut wurde. Der Schuppen selbst entstand jedoch erst um 1900; dies ergaben Grabungsfunde, die beim Umbau geborgen wurden.

Hexenhaus-alt-front

Es wird vermutet, dass dieser Schuppen als Lagerraum des Ladens diente, da beim Ausheben des Kellers im Jahre 2005 alte Tonflaschen gefunden wurden, welche damals als Rhenser Mineralwasserflaschen gehandelt worden sind.

tonflaschen

Als der Inhaber, Klaus Schmitt, das kleine baufällige Häuschen entdeckte, hatte er für es noch keine „Laufbahn“ im gastronomischen Bereich geplant. Er kaufte es vielmehr, um es vor dem Verfall zu bewahren. Erst mit der Zeit kam die Idee auf, das alte Fachwerkhaus in eine Weinstube umzuwandeln. Da der Handwerker die meisten Umbauarbeiten in und um das Haus selbst bewerkstelligte, nahm dies einige Zeit in Anspruch.

Doch nach Jahren intensiver Planung und liebevoller Restaurierung steht die Weinstube, als Familienbetrieb, nun auch der Öffentlichkeit zur Verfügung und erfüllt, nach Ansicht des Eigentümers, endlich ihre Bestimmung.

Der Umbau

Altes zu schützen und zu bewahren und mit Neuem zu vereinen – dies war der Grundgedanke als Familie Schmitt das renovierungsbedürftige Haus 2003 kaufte. Da es jedoch unter Denkmalschutz steht, war einiges an Vorbereitung und Aufwand gefragt. Das Bauaufsichtsamt und die Denkmalschutzbehörde waren von Beginn der Umbauarbeiten mit dabei. Sämtliche Balken und Balkenstücke mussten einzeln nummeriert werden, bevor das Haus dann Stück für Stück abgetragen und der Keller ausgehoben werden konnte. Der Neuaufbau wurde schließlich gemeinsam mit einem Lorscher Architekten geplant und durchgeführt. Dieser kam dem Wunsch der Inhaber, Tradition und Moderne zu verknüpfen, entgegen, indem an der Vorderseite des Gebäudes ein modernes Glaselement integriert wurde. Dies verleiht dem Häuschen seine einzigartige Fassade und gewährt dem Betrachter ganz spezielle „Einblicke“.

An Planung und Ausführung waren beteiligt:

  • Adler & Partner GmbH
  • Adrian Bau GmbH
  • Architekt Jürgen Adrian
  • Malerbetrieb Uli Denefleh
  • DORN Raumausstattung
  • Schreinerei Martin Eichhorn
  • Faust Schrift & Design Werbung GmbH
  • Gessner GmbH
  • Zimmerei Peter und Oliver Grimm OHG
  • HAMM Estrich GmbH
  • Wolfgang Hartmann GmbH
  • Heil Parkett GmbH und Co. KG
  • Atelier und Schmiede Jürgen Heinz
  • Schlosserei und Metallbau Richard Heinz
  • Lacher Großküchen GmbH
  • Fotostudio Michaela Metz
  • Metallbau Müller
  • Malerbetrieb Hans und Dirk Rothenheber GbR
  • Georg Schmitt GmbH
  • Jeremy Smith
  • Tenhaeff Produktion GmbH

 

Das Ergebnis

Das Hexenhaus liegt mitten im Stadtkern von Lorsch, direkt neben dem historischen Rathaus. Nur einen Steinwurf entfernt lädt das Weltkulturdenkmal Kloster Lorsch mit seinen weitreichenden Anlagen zu einem kleinen Verdauungsspaziergang ein.

Unser Weinlokal bietet ca. 40 Sitzplätze im Innenbereich, verteilt auf 2 Stockwerke, sowie ab dem Frühjahr, weitere 30 Sitzplätze auf der gemütlichen Terrasse.

Auch für Familien- und Firmenfeiern bis zu 40 Personen können Sie unsere Räumlichkeiten mieten. Selbstverständlich stehen wir Ihnen bei der Planung beratend zur Seite.

Wir freuen uns über Ihren Anruf.